Der wohlhabende Reda, Ende 20, lebt in Algiers privilegierter Oberschicht ein Leben ohne echte Eigenständigkeit. Sein Vater Youcef, mächtiger Chef des größten Erdölkonzerns Algeriens, kontrolliert jeden Aspekt von Redas Existenz: Er hat ihm eine einflussreiche Position im Unternehmen gesichert und eine Verlobung arrangiert. Reda kennt keine Alternativen, keine Selbstgestaltung – sein gesamtes Dasein folgt dem väterlichen Plan. Er weiß nicht einmal, wie ein selbstbestimmtes Leben aussehen könnte. Als sein Vater plötzlich stirbt, verliert Reda seinen Halt und muss sich zum ersten Mal selbst Fragen stellen: Wer bin ich ohne diese Vorgaben? Kann ich noch mein eigenes Leben aufbauen? Doch die Zeit scheint gegen ihn zu arbeiten, und die Chancen auf ein authentisches Dasein drohen ihm durch die Finger zu rinnen.